Speyside im Mai – Whisky-Marathon durch das Herz Schottlands

Mai 2010. Zum ersten Mal nicht im Herbst, sondern im Frühling. Und zum ersten Mal mit einem klaren Fokus: Speyside – die Region mit der höchsten Destilleriedichte der Welt. Zwölf Brennereien in drei Tagen. Ein Marathon.

Die Route

Flug nach Aberdeen, dann mit dem Mietwagen in die Speyside. Drei Nächte im Holiday Inn Express als Basis. Von dort sternförmig zu den Destillerien.

  1. Tag 1: Fettercairn → Strathisla → Glen Moray → Linkwood → Longmorn → BenRiach → Glen Grant
  2. Tag 2: Glenfiddich → Speyside Cooperage → Craigellachie → Glenfarclas
  3. Tag 3: Tomintoul → Drumin Castle → The Glenlivet → Cragganmore

Die Highlights

Strathisla – die älteste Destillerie der Highlands

Strathisla in Keith ist ein Postkartenmotiv: die Pagodendächer, der kleine Hof, die Steinmauern. Gegründet 1786, ist sie die Heimat von Chivas Regal. Aber der eigentliche Star ist der Strathisla Single Malt selbst.

Speyside Cooperage – wo die Fässer entstehen

Die Speyside Cooperage in Craigellachie ist kein Destilleriebesuch, sondern etwas Besseres: Man schaut den Küfern bei der Arbeit zu. Tausende Fässer werden hier repariert und umgebaut. Ohne Fässer kein Whisky – und hier versteht man warum.

Glenfarclas – die Familiendestillerie

Glenfarclas ist seit sechs Generationen in Familienbesitz. Der Ship's Room mit seinen Holztäfelungen aus einem Ozeanriesen ist einzigartig. Der 105 Cask Strength? Ein Erlebnis.

The Glenlivet – very nice!

The Glenlivet war eines unserer persönlichen Highlights: die Lage im Tal, die Geschichte als erste legale Destillerie der Region, und ein Single Malt, der beeindruckt. „Very nice!“ steht in unseren Notizen – mehr muss man nicht sagen.

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Natur & Landschaft

Praktische Tipps

„Zwölf Destillerien in drei Tagen. Speyside ist kein Ort – es ist ein Zustand.“
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